---
title: "Mit dem Onlineshop ins europäische Ausland: In 7 Schritten in mehrere Märkte"
description: Wie erschließen Online-Händler mehrere europäische Märkte? Leitfaden zu Marktwahl, Marktplätzen, Payment, Versand, Zoll, Steuern und Retouren.
image: https://mag.exporto.de/hubfs/shutterstock_2852007881.jpg
---

[![exporto-insighs-logo](https://mag.exporto.de/hubfs/exporto-insighs-logo.svg "exporto-insighs-logo")](https://mag.exporto.de/?hsLang=de)

- [Home](https://mag.exporto.de)
- [Newsletter](https://mag.exporto.de/newsletter)
- Unternehmen 
    - [exporto](https://www.exporto.de/)
    - [Märkte](https://www.exporto.de/#markets)
    - [Lösung](https://www.exporto.de/unsere-loesungen)
    - [Über uns](https://www.exporto.de/ueber-uns)
    - [Karriere](https://www.exporto.de/karriere)

- [Deutsch](https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte)
- [English](https://mag.exporto.de/en/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte)

[E-Commerce](https://mag.exporto.de/tag/e-commerce) [Zoll & Steuer](https://mag.exporto.de/tag/zoll-steuer) [CH](https://mag.exporto.de/tag/ch) [UK](https://mag.exporto.de/tag/uk) [AT](https://mag.exporto.de/tag/at) [Nordics](https://mag.exporto.de/tag/nordics) [FR](https://mag.exporto.de/tag/fr) [IT](https://mag.exporto.de/tag/it)

![Bild von Katharina Knoop](https://mag.exporto.de/hs-fs/hubfs/Author-Katharina-Knoop-002-exporto.png?height=60&name=Author-Katharina-Knoop-002-exporto.png)

###### [Autor Katharina Knoop](https://mag.exporto.de/author/katharina-knoop)

- ###### 53 Min. Lesezeit

- ###### 27. Oktober 2026,

# Mit dem Onlineshop ins europäische Ausland: In 7 Schritten in mehrere Märkte

## Wie Sie passende Zielmärkte und Vertriebskanäle auswählen, lokale Kundenerwartungen erfüllen und mehrere Märkte über eine gemeinsame Struktur steuern.

![Europakarte mit visuellen Effekten](https://mag.exporto.de/hs-fs/hubfs/shutterstock_2852007881.jpg?height=420&name=shutterstock_2852007881.jpg)

Welche Anforderungen müssen deutsche Online-Händler aktuell beachten, wenn sie ihre Produkte nach Großbritannien versenden? In diesem Blogartikel erläutern wir die relevanten Richtlinien für Handelsunternehmen und zeigen auf, warum sich der Cross-Border E-Commerce nach UK lohnt.

Wer mit seinem Onlineshop in mehrere europäische Märkte gehen möchte, braucht mehr als internationalen Paketversand. Entscheidend ist ein Setup, das lokale Anforderungen bei Payment, Zustellung, Retouren, Steuern und Zoll je Markt abbildet und gleichzeitig zentrale Prozesse gemeinsam nutzt.

Händler können dabei mit einem Markt starten oder mehrere Länder gleichzeitig anbinden. exporto verbindet diese Prozesse als integrierte End-to-End-Lösung für Märkte wie die Schweiz, Großbritannien, Österreich, Frankreich, Italien und die Nordics über eine zentrale Anbindung.

Das Potenzial ist groß: Der europäische B2C-E-Commerce erreichte 2025 einen Umsatz von **911 Mrd. Euro**, 7 % mehr als im Vorjahr. Für 2026 erwarten Ecommerce Europe und EuroCommerce rund **961 Mrd. Euro**. Gleichzeitig unterscheiden sich die europäischen Märkte erheblich darin, wie Kunden bezahlen, Pakete empfangen, retournieren und über welche Kanäle sie überhaupt einkaufen.

Genau darin liegt die Herausforderung. Einen Shop technisch für Frankreich oder die Schweiz freizuschalten bedeutet noch nicht, dass er dort wie ein lokales Angebot funktioniert. Ein deutscher Checkout, ein international wenig vertrauter Carrier oder unerwartete Einfuhrkosten können die Customer Experience bereits vor oder nach dem Kauf brechen.

Dieser Leitfaden zeigt deshalb nicht nur, **welche Märkte interessant sind**, sondern vor allem, **was Händler je Markt konkret anders machen müssen und wie sich mehrere Länder anschließend gemeinsam steuern lassen.**

 

## Wie expandiere ich mit meinem Onlineshop ins europäische Ausland?

Wer mit seinem Onlineshop ins europäische Ausland gehen möchte, sollte zuerst Marktpotenzial und tatsächliche Umsetzbarkeit gemeinsam bewerten. Ein großer Markt ist nicht automatisch der richtige Markt. Entscheidend ist, ob Nachfrage, Marge, Vertriebskanal, Lokalisierung und operative Prozesse zusammenpassen.

Ein sinnvoller Aufbau besteht aus sieben Schritten:

1. **Zielmärkte auswählen:** Nachfrage, Marktpotenzial, Wettbewerb und bestehende Kundensignale bewerten.
2. **Vertriebskanal festlegen:** eigener Shop, Marktplatz oder eine Kombination aus beiden.
3. **Customer Journey lokalisieren:** Payment, Sprache, Checkout, Zustellung und Retouren anpassen.
4. **Steuern und Zoll klären:** EU- und Drittlandanforderungen sowie Importmodell definieren.
5. **Versand und Retouren aufsetzen:** geeignete lokale Carrier und Rückgabewege auswählen.
6. **Systeme und Prozesse verbinden:** Shop, ERP oder WMS so anbinden, dass mehrere Märkte gemeinsam steuerbar sind.
7. **Wirtschaftlichkeit messen:** Conversion, Versandkosten, Retouren, Deckungsbeitrag und Wiederkäufe je Markt analysieren.

## Wie entscheide ich, welcher Markt zu meinem Onlineshop passt?

Marktgröße allein reicht als Auswahlkriterium nicht. Vor einer Entscheidung sollten Händler sechs Fragen beantworten:

| Kriterium | Was Sie konkret prüfen sollten |
| --- | --- |
| **Nachfrage** | Gibt es bereits Bestellungen, Website-Traffic, Suchanfragen oder Marketplace-Nachfrage aus dem Markt? |
| **Sortiment & Warenkorb** | Passen Produkte, Preisniveau und durchschnittlicher Warenkorb zu den zusätzlichen Versand- und Retourenkosten? |
| **Customer Experience** | Wie stark unterscheiden sich Payment, Zustellung und Retouren von Ihrem bestehenden Setup? |
| **Regulatorik** | EU-Markt oder Drittland? Werden Zoll, lokale VAT/MWST oder zusätzliche Registrierungen relevant? |
| **Vertriebskanäle** | Gibt es relevante Marktplätze, über die sich Nachfrage schneller erschließen lässt? |
| **Operative Synergien** | Kann der Markt über eine bestehende Anbindung, gemeinsame Abholungen oder gebündeltes Volumen integriert werden? |

**Das führt zu einer anderen Entscheidung als ein reines Umsatzranking.**

Ein kleinerer Markt kann beispielsweise besonders attraktiv sein, wenn bereits Nachfrage vorhanden ist, wenig zusätzliche Lokalisierung nötig wird und er sich in ein bestehendes Versandsetup integrieren lässt. Umgekehrt kann ein sehr großer Markt wirtschaftlich unattraktiv sein, wenn hohe Akquisitionskosten, Retouren oder operative Sonderprozesse die Marge auffressen.

## Einen Markt starten oder mehrere gleichzeitig?

Händler können mit einem einzelnen Zielmarkt starten oder mehrere Märkte gleichzeitig anbinden. Beides lässt sich mit exporto über dieselbe zentrale technische und operative Struktur abbilden.

Die Entscheidung sollte deshalb nicht davon abhängen, ob Versand, Zoll oder Retouren technisch nur für einen Markt gleichzeitig aufgesetzt werden können. Entscheidend ist vielmehr, **welche Märkte geschäftlich sinnvoll sind und für welche bereits ausreichend Potenzial besteht.**

Für einen parallelen Start mehrerer Märkte kann beispielsweise sprechen, dass bereits Nachfrage aus verschiedenen Ländern vorhanden ist, mehrere relevante Marktplätze erschlossen werden sollen oder sich durch das gebündelte Versandvolumen operative Synergien ergeben.

Ein fokussierter Start mit zunächst einem Markt kann dagegen sinnvoll sein, wenn ein Händler beispielsweise erst testen möchte, wie gut Sortiment, Preispositionierung oder Marketing in einem neuen Land funktionieren.

**Der Unterschied liegt damit nicht in der Leistungsfähigkeit des Cross-Border-Setups, sondern in der Markteintrittsstrategie des Händlers.**

Mit exporto können die jeweiligen länderspezifischen Anforderungen wie Steuer- und Zollprozesse, lokale Carrier, Zustelloptionen und Retouren für mehrere Zielmärkte parallel eingerichtet werden. Weitere Märkte lassen sich später ebenfalls auf derselben Grundstruktur ergänzen.

## Welche europäischen Märkte eignen sich für den Einstieg?

Die Märkte unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe. Für Händler sind vor allem drei Dinge relevant: Wie leicht lässt sich der Markt regulatorisch bedienen, wie stark muss die Customer Experience lokalisiert werden und wie gut passt er zum eigenen Sortiment und Versandmodell?

### Österreich: geringe regulatorische Hürde, aber nicht einfach „Deutschland mit anderer Domain“

Österreich ist für deutsche Händler häufig ein naheliegender Markt. Die gemeinsame Sprache reduziert den Übersetzungsaufwand, zwischen Deutschland und Österreich besteht keine Zollgrenze und grenzüberschreitende B2C-Umsätze können grundsätzlich über das EU-OSS-Verfahren gemeldet werden.

Gleichzeitig ist die Nachfrage nach ausländischen Angeboten bereits etabliert. Die E-Commerce-Ausgaben erreichen 2026 laut [E-Commerce-Studie des Handelsverbands](https://www.handelsverband.at/publikationen/studien/ecommerce-studie-oesterreich/ecommerce-studie-oesterreich-2026/) **12,3 Mrd. Euro**. **47 % der Ausgaben fließen an ausländische Anbieter.**

**Was bedeutet das für deutsche Händler?** Die größte Eintrittshürde ist hier häufig nicht Zoll oder Sprache. Der Wettbewerb findet stärker über Angebot, Checkout, Delivery und Service statt.

Auch beim Payment lohnt sich ein genauer Blick. Laut [Payment Report 2025 von Nexi und Handelsverband](https://www.nexi.at/de/payment-report) brechen **65 % der österreichischen Onlinekäufer** einen Einkauf vor dem Abschluss ab. **17 %** nennen als Grund, dass ihre bevorzugte Zahlungsmethode fehlte. Am ehesten hätten E-Wallets (30 %), der Rechnungskauf (29 %) und Mobile-Payment-Wallets (27 %) den Abbruch verhindert. Zugleich ist der Markt mobil geprägt: Für 65 % der österreichischen Onlinekäufer ist das Smartphone inzwischen das wichtigste Shopping-Gerät.

Ein Checkout sollte deshalb nicht nur die deutsche Version übernehmen, sondern insbesondere auf mobile Nutzung und die in Österreich etablierten Zahlungswege optimiert werden.

Auch Retouren spielen eine große Rolle: Bei Bekleidung veranlassen laut E-Commerce-Studie 2026 **62 % der Käufer Rücksendungen**.

**Für Händler folgt daraus:** Österreich kann regulatorisch ein vergleichsweise unkomplizierter Markt sein. Lokalisiert werden sollten trotzdem Checkout, Payment, Carrier- und Zustelloptionen sowie der Retourenprozess. Gerade weil österreichische Kunden bereits intensiv im Ausland bestellen, konkurriert ein deutscher Händler nicht nur mit lokalen Shops, sondern mit einem international geprägten E-Commerce-Angebot.

Weiterlesen: [Mehr zum österreichischen E-Commerce-Markt](https://www.exporto.de/markt/osterreich)

### Schweiz: hohe Cross-Border-Nachfrage, aber Zoll, MWST und lokale Erwartungen kommen zusammen

Die Schweiz ist geografisch nah und Schweizer Konsumenten kaufen bereits in erheblichem Umfang im Ausland.

2025 wurden laut [HANDELSVERBAND.swiss](https://handelsverband.swiss/news/schweizer-online-konsum-waechst-im-jahr-2025-erneut-um-6-das-wachstum-der-einkaeufe-im-ausland-flacht-ab/) Waren im Wert von **15,8 Mrd. CHF online bestellt. 2,8 Mrd. CHF davon entfielen direkt auf ausländische Händler.** Der Auslandsumsatz wuchs gegenüber dem Vorjahr um 8 %.

Für deutsche Händler ist der Markt trotzdem deutlich komplexer als Österreich oder Frankreich. Die Schweiz gehört nicht zum EU-Zollgebiet. Jede Warenbewegung benötigt daher einen Einfuhrprozess. Händler müssen klären, wer als Importeur auftritt, wie Einfuhrsteuer und mögliche weitere Abgaben behandelt werden und welche MWST-Pflichten bestehen.

Besonders relevant ist die [Schweizer Versandhandelsregelung](https://www.estv.admin.ch/de/mwst-versandhandel-und-plattformbesteuerung). Erzielt ein Händler mindestens **100.000 CHF Jahresumsatz aus Kleinsendungen**, bei denen wegen eines Einfuhrsteuerbetrags von höchstens 5 CHF keine Einfuhrsteuer erhoben wird, wird er in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig. Ab der Registrierung gelten auch weitere Sendungen als Inlandlieferungen.

Seit 2025 kommt bei Verkäufen über bestimmte Plattformen zusätzlich die Schweizer Plattformbesteuerung ins Spiel. Wer über einen Marktplatz verkauft, sollte deshalb nicht automatisch davon ausgehen, dass dieselbe Rollenverteilung gilt wie im eigenen D2C-Shop.

Die regulatorische Seite ist jedoch nur die Hälfte des Setups.

#### Schweizer Payment funktioniert lokal

TWINT ist ein besonders deutliches Beispiel. Mehr als **6 Millionen Menschen** nutzen die Schweizer Payment-App regelmäßig. **86 % der Schweizer Onlineshops akzeptieren TWINT** ([TWINT, 2026](https://www.twint.ch/en/company/media/twint-part-of-switzerlands-everyday-life-for-10-years/)).

Ein internationaler Shop kann technisch problemlos nur Kreditkarte und PayPal anbieten. Aus Sicht eines Schweizer Kunden fehlt dann aber eine der etabliertesten lokalen Zahlungsmöglichkeiten.

#### Auch der Carrier gehört zur Customer Experience

Bei der Zustellung bevorzugen laut [E-Commerce Stimmungsbarometer 2026](https://digital-commerce1.post.ch/de/pages/blog/2026/e-commerce-stimmungsbarometer-2026) **65 % der Schweizer Konsumenten die Schweizerische Post**. Online-Tracking ist für 75 % wichtig, 69 % erwarten eine Vorankündigung der Zustellung und 58 % möchten ihre Sendung aktiv steuern können.

Auch Retouren werden sehr konkret bewertet: Verständliche Rücksendebedingungen und kostenlose Retouren sind jeweils für **85 %** wichtig; keine Zollkosten bei der Rücksendung nennen 84 %.

**Was bedeutet das für Händler?** Ein gutes Schweiz-Setup löst nicht nur die Verzollung. Es muss verhindern, dass der Cross-Border-Prozess für den Kunden sichtbar störend wird. Dazu gehören:

- transparente Endpreise ohne unerwartete Einfuhrkosten,
- ein lokal vertrauter Zustellprozess,
- lückenloses Tracking,
- lokale und einfach nutzbare Retouren,
- Payment-Optionen, die Schweizer Kunden kennen.

exporto bildet den Versand in die Schweiz im DDP-Setup ab, automatisiert Zoll- und Steuerprozesse und nutzt für die lokale Zustellung die Schweizerische Post. Dadurch können Händler den Markt aus ihrem bestehenden Lager bedienen, ohne dass Kunden bei der Zustellung mit unerwarteten Einfuhrabgaben konfrontiert werden.

Weiterlesen: [Cross-Border-Versand in die Schweiz im Detail](https://mag.exporto.de/cross-border-versand-in-die-schweiz-so-reduzieren-sie-zollaufwand-verk%C3%BCrzen-lieferzeiten-und-vermeiden-operative-komplexit%C3%A4t?hsLang=de)

### Great Britain: riesige Online-Affinität, aber VAT, Zoll und Retouren müssen zusammenspielen

Great Britain gehört zu den reifsten Onlinehandelsmärkten Europas. Laut [Office for National Statistics](https://www.ons.gov.uk/businessindustryandtrade/retailindustry/timeseries/j4mc/drsi) entfiel 2025 **gut ein Viertel des britischen Einzelhandelsumsatzes (rund 27 %) auf Onlineverkäufe**.

Seit dem Brexit ist die operative Ausgangslage für deutsche Händler jedoch grundlegend anders als bei einem EU-Markt.

Bei direkten B2C-Verkäufen von Waren, die sich beim Verkauf außerhalb des UK befinden, muss bei Sendungen mit einem Gesamtwert von **höchstens £135** grundsätzlich UK VAT bereits beim Verkauf berechnet und abgeführt werden ([HMRC](https://www.gov.uk/guidance/charging-vat-on-goods-sold-direct-to-customers-in-the-uk)). Liegt der Sendungswert darüber, gelten die regulären Import-VAT- und Zollregeln.

Bei Verkäufen über einen Online-Marktplatz kann sich die Verantwortlichkeit verschieben. Bei entsprechenden Marketplace-Sendungen bis £135 ist grundsätzlich der [Marktplatz für die Berechnung und Abführung der VAT verantwortlich](https://www.gov.uk/guidance/charging-vat-when-using-an-online-marketplace-to-sell-goods-to-customers-in-the-uk).

**Das ist für Multi-Channel-Händler wichtig:** Derselbe Zielmarkt kann je nach Verkauf über eigenen Shop oder Marktplatz eine andere Steuerlogik erfordern.

#### Im Checkout dominieren Karten und Wallets

Britische Verbraucher sind stark an digitale Zahlungen gewöhnt. Debitkarten sind das am häufigsten verwendete Zahlungsmittel; Karten machten 2025 laut [UK Finance](https://www.ukfinance.org.uk/news-and-insight/press-release/digital-payments-continue-grow-mobile-wallets-become-more-popular) insgesamt **64 % aller Zahlungen** aus. Gleichzeitig waren bereits **65 % der britischen Erwachsenen für mindestens einen Mobile-Wallet-Service registriert**.

Für einen UK-Shop bedeutet das: Ein karten- und walletfreundlicher, mobiler Checkout gehört zum lokalen Standard.

#### Delivery und Retouren beeinflussen die Conversion direkt

Besonders deutlich ist der Unterschied bei Logistik und Retouren.

**80 % der britischen Shopper geben an, einen Kauf abzubrechen, wenn ihre bevorzugte Zustelloption nicht angeboten wird. 75 % brechen ab, wenn der Retourenprozess nicht ihren Erwartungen entspricht** ([DHL eCommerce, 2025](https://www.dhl.com/gb-en/ecommerce/uk/content-hub/press-centre/dhls-e-commerce-trends-report-2025.html)).

Eine weitere britische Konsumentenstudie zeigt, wie konkret dieser Effekt wird: **41 % verzichten auf einen Onlinekauf, wenn keine kostenlose Rücksendung angeboten wird; 14 % brechen ab, wenn es in ihrer Nähe keine passende Drop-off- oder Locker-Möglichkeit für Retouren gibt** ([KPMG UK, 2025](https://kpmg.com/uk/en/media/press-releases/2025/06/research-shows-consumer-demand-for-free-delivery-and-returns.html)).

**Für Händler folgt daraus:** UK ist nicht nur ein Zollprojekt. Der Importprozess muss mit einer Customer Journey verbunden werden, die sich trotz Grenze lokal anfühlt:

- VAT und Importkosten müssen vor dem Versand klar geregelt sein,
- Kunden sollten bei der Zustellung möglichst nicht überraschend nachzahlen,
- lokale Carrier und vertraute Delivery-Optionen sind wichtig,
- Tracking muss transparent sein,
- Retouren sollten innerhalb Großbritanniens einfach abgegeben werden können.

exporto versendet nach Great Britain im DDP-Setup und kombiniert Zoll- und VAT-Prozesse mit lokaler Zustellung über Royal Mail und Evri sowie einer lokalen Retourenstruktur.

Weiterlesen: [Cross-Border E-Commerce UK 2026: Alles Wichtige im Überblick](https://mag.exporto.de/cross-border-e-commerce-uk?hsLang=de) und [DDP-Versand nach Großbritannien und in die Schweiz](https://mag.exporto.de/ddp-versand-nach-gro%C3%9Fbritannien-und-in-die-schweiz-so-zahlen-ihre-kunden-bei-der-zustellung-nichts-nach?hsLang=de)

### Frankreich: keine Zollgrenze, aber eine deutlich andere Delivery Journey

Frankreich ist innerhalb der EU regulatorisch einfacher zu bedienen als die Schweiz oder Great Britain. Für Waren im freien Verkehr entfällt die Einfuhrverzollung und die französische Umsatzsteuer auf grenzüberschreitende B2C-Verkäufe kann grundsätzlich über den OSS gemeldet werden.

Die eigentliche Herausforderung liegt deshalb stärker in der Lokalisierung.

Der französische E-Commerce erreichte 2025 laut [FEVAD](https://www.fevad.com/bilan-du-e-commerce-en-france-les-francais-ont-depense-pres-de-200-milliards-deuros-sur-internet-en-2025/) **196,4 Mrd. Euro Umsatz**. Davon entfielen **76,1 Mrd. Euro auf Produktverkäufe**. 42,2 Millionen Menschen kaufen online ein, das sind 80 % der Französinnen und Franzosen zwischen 16 und 74 Jahren.

**Die Marktgröße zeigt, dass Händler auf ein reifes E-Commerce-Umfeld treffen.** Kunden vergleichen einen deutschen Shop deshalb nicht mit anderen Cross-Border-Angeboten, sondern mit etablierten französischen Einkaufserlebnissen.

#### Französische Kunden bezahlen anders als deutsche

In Deutschland entfielen 2025 laut [EHI-Studie „Online-Payment 2026“](https://www.it-finanzmagazin.de/online-payment-rechnungskauf-und-paypal-weiter-dominierend-laut-ehi-studie-online-payment-2026-244098/) **28,7 % des Online-Umsatzes auf PayPal und 26,1 % auf den Rechnungskauf**, gefolgt von der Lastschrift mit 14,4 %.

In Frankreich bleibt dagegen die Karte beim Onlinekauf dominant: Sie machte laut [Banque de France](https://www.banque-france.fr/fr/publications-et-statistiques/publications/les-francais-continuent-dapprecier-les-especes-meme-si-leur-usage-se-reduit-au-profit-des-paiements) 2024 **53 % der Onlinezahlungen** aus. Online-Payment-Lösungen und Wallets lagen bei 27 %, davon PayPal allein bei knapp 18 %. Neuere Daten der Banque de France liegen noch nicht vor.

Die Statistiken beruhen auf unterschiedlichen Messmethoden und lassen sich nicht eins zu eins gegeneinander rechnen. Sie zeigen aber klar: **Ein deutscher Checkout sollte nicht einfach übersetzt werden. Die Gewichtung der Payment-Optionen muss zum Zielmarkt passen.**

#### Point Relais gehören in Frankreich zum Standard

Noch größer ist der Unterschied bei der Zustellung. Nach einer 2026 veröffentlichten Untersuchung von [Arcep und CREDOC](https://en.arcep.fr/news/press-releases/view/n/parcels-100226.html) ist die Hauszustellung zwar weiterhin die meistbevorzugte Option. Gleichzeitig **bevorzugen fast vier von zehn Paketempfängern einen Point Relais und fast drei Viertel hatten einen solchen Abholpunkt bereits genutzt. Mehr als ein Drittel hatte bereits einen Locker verwendet.**

Damit ist Out-of-Home in Frankreich kein Zusatzservice für eine kleine Kundengruppe.

**Für Händler bedeutet das:** Wer ausschließlich Hauszustellung anbietet, bildet einen relevanten Teil der französischen Delivery-Kultur nicht ab. Sinnvoll ist ein Setup, das Home Delivery mit Point Relais, PUDO und zunehmend Lockern verbindet.

exporto arbeitet in Frankreich unter anderem mit lokalen Carriern wie Colis Privé und Mondial Relay und bildet sowohl Hauszustellung als auch Out-of-Home-Optionen ab.

Weiterlesen: [E-Commerce in Frankreich: Was Händler zum französischen Markt wissen müssen](https://mag.exporto.de/e-commerce-in-frankreich-was-h%C3%A4ndler-zum-franz%C3%B6sischen-markt-wissen-m%C3%BCssen?hsLang=de)

### Italien: wachsender Online-Markt, Wallets vorne und Out-of-Home im Aufwind

Auch Italien gehört zum EU-Binnenmarkt. Für Waren im freien Verkehr gibt es aus Deutschland keine Einfuhrverzollung und bei grenzüberschreitenden B2C-Fernverkäufen können die Umsatzsteuerprozesse grundsätzlich über den OSS gebündelt werden.

Das macht Italien regulatorisch einfacher als Schweiz oder Great Britain. **Es bedeutet aber nicht, dass ein deutscher Checkout und Versandprozess dort automatisch funktionieren.**

2026 überschreitet der italienische B2C-E-Commerce laut [Osservatorio eCommerce B2C / Netcomm](https://www.osservatori.net/comunicato/ecommerce-b2c/ecommerce-acquisti-online-crescita/) voraussichtlich **66,6 Mrd. Euro**. Davon entfallen **42,6 Mrd. Euro auf Produkte**. Rund **35 Millionen Italiener kaufen online ein**.

#### Digital Wallets liegen vor Kreditkarten

Beim Payment sind Wallets inzwischen die meistgenutzte Methode im italienischen E-Commerce. **33,9 % entfallen auf Digital Wallets, 28,6 % auf Kreditkarten.** Gleichzeitig steigt die Nutzung von Ratenzahlungsmodellen, während Nachnahme zunehmend an Bedeutung verliert.

**Für Händler bedeutet das:** Wallets sollten im italienischen Checkout nicht als optionale Ergänzung behandelt werden, sondern gehören zu den zentralen Zahlungsmethoden.

#### Out-of-Home ist kein Nischenthema mehr

Auch die Zustellstruktur verändert sich. 2026 werden bereits **21,9 % der italienischen Onlinekäufe über Out-of-Home-Lösungen** wie Shops, Drittanbieter-Abholpunkte, Depots oder Locker zugestellt. 2014 waren es erst 7,3 %.

Das Wachstum ist besonders in größeren Städten ausgeprägt.

**Für Händler folgt daraus:** Ein italienisches Setup sollte nicht ausschließlich auf Hauszustellung ausgelegt sein. Gerade bei urbanen Zielgruppen gewinnen flexible Abholoptionen an Relevanz.

Italien zeigt damit besonders gut, warum EU-Binnenmarkt und Lokalisierung zwei verschiedene Themen sind: **Zoll kann entfallen, während Checkout und Last Mile trotzdem angepasst werden müssen.**

Weiterlesen: [Mehr zu Italien und weiteren exporto-Märkten](https://www.exporto.de/markt/weitere-maerkte)

## Was lässt sich aus den fünf Märkten ableiten?

 

| Markt | Was erleichtert den Einstieg? | Wo entsteht zusätzliche Komplexität? | Besonders wichtig für die Customer Experience |
| --- | --- | --- | --- |
| **Österreich** | EU-Binnenmarkt, gleiche Sprache | lokales Payment- und Delivery-Setup | mobile Journey, Wallets und Rechnung, Retouren |
| **Schweiz** | hohe Cross-Border-Nachfrage | Zoll, MWST, Importmodell | TWINT, Schweizerische Post, DDP, lokale Retouren |
| **Great Britain** | sehr hoher Onlineanteil | Zoll, UK VAT, £135-Regel | Karten und Wallets, transparente Importkosten, lokale Retouren |
| **Frankreich** | großer EU-Markt, kein Importzoll aus DE | stärkere operative Lokalisierung | Karten, Hauszustellung plus Point Relais und Locker |
| **Italien** | wachsender EU-Markt | lokalisierter Checkout und Delivery-Mix | Wallets, Karten, zunehmendes Out-of-Home |

Die richtige Frage lautet deshalb nicht nur „Wie groß ist der Markt?“, sondern „Wie groß ist die Lücke zwischen unserem bestehenden Setup und dem Einkaufserlebnis, das Kunden dort erwarten?“

## Eigener Shop oder Marktplatz: Wie erschließe ich einen neuen Markt?

Ein neuer Markt muss nicht ausschließlich über den eigenen Onlineshop erschlossen werden. Marktplätze können Nachfrage, Reichweite und Vertrauen bereitstellen, während ein eigener Shop mehr Kontrolle über Marke, Kundendaten und Customer Journey ermöglicht. Für viele Händler ist deshalb eine Kombination sinnvoll.

#### Wann spricht mehr für einen Marktplatz?

Ein Marketplace-Start kann besonders interessant sein, wenn:

- die Marke im Zielmarkt noch wenig Bekanntheit hat,
- ein relevanter Marktplatz die Zielgruppe bereits bündelt,
- Nachfrage zunächst getestet werden soll,
- die Kategorie auf einer bestimmten Plattform besonders stark ist,
- mehrere Länder über bestehende Marketplace-Strukturen erschlossen werden können.

Wie wichtig Marktplätze lokal sein können, zeigt die Schweiz. Bei der Produktsuche starten laut [E-Commerce Stimmungsbarometer 2026](https://digital-commerce1.post.ch/de/pages/blog/2026/e-commerce-stimmungsbarometer-2026) **42 % der Befragten bei Digitec Galaxus und 40 % bei Zalando**. Beide gehören damit neben Suchmaschinen zu den drei wichtigsten Startpunkten der Produktsuche.

Ein Händler, der ausschließlich seinen eigenen Shop betrachtet, würde einen wesentlichen Teil dieses Kaufverhaltens ausblenden.

#### Wann spricht mehr für den eigenen Shop?

Der D2C-Shop gewinnt an Bedeutung, wenn Händler:

- ihre Marke und Customer Journey selbst kontrollieren möchten,
- eigene Kundenbeziehungen und First-Party-Daten aufbauen wollen,
- weniger abhängig von Marketplace-Gebühren und Plattformregeln sein möchten,
- bereits eigene Nachfrage im Zielmarkt erzeugen können.

#### Warum häufig beides sinnvoll ist

Die Kanäle erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Ein Marktplatz kann neue Reichweite erschließen oder einen Markt schneller zugänglich machen. Der eigene Shop kann parallel Markenbindung und direkte Kundenbeziehungen aufbauen.

Die operative Herausforderung entsteht, wenn jeder Kanal eine eigene Logistiklösung bekommt.

**Genau das sollte bei einem Multi-Market-Setup vermieden werden.**

#### Wie unterstützt exporto beim Marktplatzgeschäft?

exporto unterstützt Händler nicht nur bei der Cross-Border-Abwicklung von Marketplace-Bestellungen, sondern ermöglicht bei ausgewählten Marktplätzen auch den Zugang zu zusätzlichen Vertriebskanälen und Zielmärkten.

Über exporto können Händler unter anderem an **Zalando, Galaxus, Breuninger und MediaMarktSaturn** angebunden werden. Das ermöglicht Händlern Marketplace-Setups, zu denen sie ohne die entsprechende exporto-Anbindung keinen Zugang hätten.

Dabei wird nicht für jeden Marktplatz eine separate Cross-Border-Struktur aufgebaut. Bestellungen können in dieselben Zoll-, Versand-, Tracking- und Retourenprozesse einfließen wie D2C-Bestellungen.

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt meinemarkenmode. Bestellungen unter anderem über **Zalando, Amazon und Galaxus** werden über exporto in die Schweiz und nach Großbritannien abgewickelt.

**Damit lässt sich nicht nur horizontal über weitere Länder skalieren, sondern auch vertikal über zusätzliche Vertriebskanäle.**

Weiterlesen: [Case Study meinemarkenmode: Skalieren auf Marktplätzen](https://www.exporto.de/referenz/meinemarkenmode)

## Was muss ich bei der Lokalisierung eines Onlineshops beachten?

Lokalisierung bedeutet nicht, einen deutschen Shop zu übersetzen. Ein lokaler E-Commerce-Auftritt entsteht erst dann, wenn Checkout, Payment, Zustellung, Kommunikation und Retouren zu den Gewohnheiten des Zielmarkts passen.

Gerade Payment zeigt die Unterschiede deutlich:

- In Deutschland dominieren PayPal und Rechnung nach Umsatz.
- In der Schweiz ist TWINT praktisch ein lokaler Standard.
- In Frankreich dominieren Karten deutlich.
- In Italien liegen Digital Wallets inzwischen vorne.
- In Großbritannien prägen Debitkarten und Mobile Wallets den Zahlungsalltag.

**Wer den deutschen Checkout lediglich übersetzt, lokalisiert ihn deshalb noch nicht.**

Das gleiche Prinzip gilt für die Zustellung:

In Frankreich haben Point Relais eine völlig andere Bedeutung als in vielen anderen europäischen Märkten. In der Schweiz ist die Wahl des lokalen Paketdienstleisters selbst ein relevantes Kauf- und Servicekriterium. In Italien wächst Out-of-Home stark. In Großbritannien können fehlende Delivery-Optionen einen Kauf direkt verhindern.

### Was sollte vor dem Marktstart konkret lokalisiert werden?

**Shop und Produktdarstellung:** Sprache, Produktinformationen, Größen, Maße, rechtliche Pflichtangaben und gegebenenfalls Produktbezeichnungen.

**Checkout:** Währung, Adressformate, lokale Zahlungsarten, mobile Nutzung und klare Lieferkosten.

**Delivery:** vertraute Carrier, passende Zustellorte, Tracking, Lieferankündigungen und Möglichkeiten zur Sendungssteuerung.

**Retouren:** lokale Abgabeoptionen, transparente Bedingungen, Labels oder QR-Codes und eine verständliche Rückerstattungslogik.

**Customer Service:** Sprache, Antwortzeiten und Zugriff auf Versand- und Retourenstatus.

Der entscheidende Punkt: **Lokalisierung endet nicht beim Checkout. Der gesamte physische Prozess nach der Bestellung gehört zur Customer Experience.**

## EU-Markt oder Drittland: Was ändert sich bei Zoll und Steuern?

Die wichtigsten Unterschiede wurden bereits in den Länderprofilen sichtbar. Für die operative Planung lassen sie sich so zusammenfassen:

|  | Österreich / Frankreich / Italien | Schweiz | Great Britain | Norwegen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| **Zollgrenze aus Deutschland** | nein | ja | ja | ja |
| **Ausfuhr- und Einfuhrprozess** | nein | ja | ja | ja |
| **Umsatzsteuer** | Zielland-VAT | Schweizer MWST | UK VAT | norwegische MVA |
| **Zentrale Besonderheit** | EU-weite 10.000-€-Schwelle / OSS | Versandhandelsregelung | £135-Regel | VOEC |
| **Importmodell relevant** | grundsätzlich nein | ja | ja | ja |
| **Nachzahlung beim Kunden möglich** | keine Einfuhrabgaben | abhängig vom Setup | abhängig vom Setup | abhängig vom Setup |

#### EU: OSS vereinfacht die Umsatzsteuer, ersetzt aber nicht jedes lokale Steuerthema

Bei grenzüberschreitenden B2C-Fernverkäufen innerhalb der EU gilt grundsätzlich eine gemeinsame Umsatzschwelle von **10.000 Euro**. Wird sie überschritten, liegt der [Ort der Besteuerung](https://taxation-customs.ec.europa.eu/taxation/vat/vat-directive/place-taxation_en) grundsätzlich im Zielland. Die Umsatzsteuer kann über den Union OSS zentral gemeldet und abgeführt werden.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Händler grundsätzlich nie eine lokale VAT-Registrierung benötigen. Wer beispielsweise Waren im Zielmarkt lagert oder andere lokale steuerrelevante Strukturen aufbaut, muss das Setup separat prüfen.

Für Händler, die aus einem deutschen Lager direkt an Verbraucher in Österreich, Frankreich oder Italien versenden, reduziert OSS die administrative Komplexität jedoch erheblich.

Auch das EU-System entwickelt sich weiter. Laut [Europäischer Kommission](https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/vat-digital-age-2026-work-programme-available-2026-05-22_en) treten ab **1. Januar 2027** kleinere Anpassungen für OSS und IOSS in Kraft. Ab **1. Juli 2028** folgen wesentliche Bestandteile der Single VAT Registration und Erweiterungen der OSS-Systeme.

#### Schweiz und UK: Die Einfuhr wird Teil des Kundenerlebnisses

Bei Drittländern beeinflusst die Entscheidung, **wer importiert und wer die Abgaben übernimmt**, unmittelbar die Customer Experience.

Werden Einfuhrkosten erst bei Zustellung vom Empfänger eingefordert, kann ein zuvor abgeschlossener Kauf plötzlich zusätzliche Kosten verursachen.

DDP verschiebt diese Abwicklung auf die Verkäuferseite: Die Importprozesse und Abgaben werden vor beziehungsweise während der Einfuhr organisiert, sodass der Kunde grundsätzlich keine zusätzlichen Einfuhrabgaben bei der Zustellung bezahlen muss.

Für einen D2C-Shop ist deshalb nicht nur die Frage relevant, **ob die Ware verzollt werden kann**, sondern **wie unsichtbar dieser Prozess für den Endkunden bleibt**.

#### Norwegen: VOEC verändert den Prozess bei niedrigeren Warenwerten

Norwegen nutzt für bestimmte B2C-Sendungen das [VOEC-System](https://www.skatteetaten.no/bedrift-og-organisasjon/avgifter/mva/utland/e-handel-voec/sending-av-pakker-i-voec-ordningen/).

Bei Waren mit einem Wert von **unter NOK 3.000 pro Artikel** kann ein VOEC-registrierter Händler die norwegische MVA bereits beim Checkout berechnen und abführen. Die Grenze gilt pro Artikel, nicht pro Sendung.

Bei VOEC-Sendungen sieht der Kunde den Gesamtpreis bereits beim Einkauf. Ist der Shop nicht registriert oder fällt eine Sendung nicht unter VOEC, können VAT, mögliche Zollabgaben und eine Bearbeitungsgebühr erst bei der Einfuhr entstehen.

Das Beispiel zeigt erneut: **Der steuerliche Prozess darf nicht unabhängig vom Checkout und Versandmodell geplant werden.**

## Wie verkaufe ich als Online-Händler in mehreren europäischen Ländern gleichzeitig?

Mehrere europäische Länder lassen sich effizient gleichzeitig bedienen, wenn zentrale und lokale Prozesse sauber getrennt werden. Produkt- und Bestelldaten, technische Integration, Tracking, Reporting und operative Steuerung können gemeinsam laufen. Payment, Steuern, Zoll, Carrier und Retouren müssen dagegen je Markt lokal angepasst werden.

| Zentral steuerbar | Marktspezifisch |
| --- | --- |
| ERP-, WMS- oder Shop-Anbindung | Steuer- und Zollregeln |
| Produkt- und Bestelldaten | Payment |
| Trackingdaten | Last-Mile-Carrier |
| Reporting | Zustelloptionen |
| Claiming | Retourenwege |
| operative Ansprechpartner | Sprache und Kommunikation |
| Marketplace-Daten | lokale Marketplace-Anforderungen |

Das ist der Unterschied zwischen **Skalierung und bloßer Vervielfachung**.

Wer für Frankreich einen Carrier integriert, für UK einen separaten Zollanbieter beauftragt, für die Schweiz einen weiteren Retourendienstleister nutzt und Tracking jeweils in unterschiedlichen Systemen verarbeitet, hat zwar mehrere Märkte erschlossen. Die interne Komplexität wächst aber mit jedem Land.

Ein Multi-Market-Setup verfolgt das Gegenteil: **Marktspezifische Prozesse bleiben lokal, werden aber über eine gemeinsame technische und operative Struktur gesteuert.**

Mit exporto werden Produkt- und Orderdaten einmal angebunden. Daraus werden je Zielmarkt die benötigten Versand-, Zoll- und Steuerprozesse angesteuert. Carrierlabels, Tracking, Retouren, Claiming und Reporting laufen in derselben Struktur zusammen.

Die Ware muss dafür nicht in jedem Zielmarkt vorpositioniert werden. Sie kann im bestehenden Lager verbleiben und von dort in die jeweiligen Märkte überführt werden.

### Warum ist das bei Störungen besonders relevant?

Der Vorteil zentraler Steuerung zeigt sich nicht nur im Normalbetrieb.

Bei einem Klärfall muss der Händler sonst möglicherweise herausfinden:

- Liegt das Problem beim Linehaul?
- beim Zoll?
- beim Last-Mile-Carrier?
- im Tracking?
- bei der Retoure?
- beim Marktplatz-SLA?

Je mehr Dienstleister beteiligt sind, desto häufiger entstehen Übergaben und Abstimmungsschleifen.

Eine zentrale End-to-End-Struktur reduziert diese Schnittstellen und schafft einen gemeinsamen Blick auf den Prozess.

## Wie skaliere ich meinen Onlineshop in mehrere europäische Märkte?

Ein Cross-Border-Setup skaliert dann, wenn zusätzliche Märkte nicht proportional mehr technische und operative Komplexität erzeugen. Das Ziel ist nicht, überall denselben Prozess zu nutzen, sondern lokale Anforderungen über eine gemeinsame Grundstruktur zu steuern.

Ein Multi-Market-Setup ist eine Cross-Border-Struktur, in der mehrere Zielmärkte über dieselbe technische Anbindung und dieselben zentralen Prozesse bedient werden, während Steuern, Zoll, Carrier, Payment und Zustelloptionen je Markt angepasst werden.

Das hat nicht nur organisatorische, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen.

### Warum kann ein Multi-Market-Setup wirtschaftlich attraktiver werden?

Betrachtet ein Händler jeden Markt einzeln, wirken kleinere Zielländer möglicherweise zunächst wenig interessant.

Werden mehrere Märkte über dieselbe Struktur angebunden, verändert sich die Rechnung:

**1. Technische Aufwände werden mehrfach genutzt.**  
Die bestehende API-, ERP- oder WMS-Anbindung muss nicht für jeden neuen Markt komplett neu aufgebaut werden.

**2. Zentrale Prozesse verteilen sich auf mehr Bestellungen.**  
Tracking, Reporting, Supportstrukturen oder Stammdatenprozesse können für mehrere Märkte gemeinsam genutzt werden.

**3. Paketvolumen kann gebündelt werden.**  
Das Gesamtvolumen wächst über die einzelnen Märkte hinweg. Dadurch können operative Synergien entstehen, etwa durch höhere Abhol- oder Transportfrequenzen.

**4. Neue Märkte können schneller auf einer bestehenden Struktur aufbauen.**  
Statt jedes Mal eine neue Prozesslandschaft zu entwickeln, müssen stärker die marktspezifischen Komponenten ergänzt werden.

Wichtig ist trotzdem: **Mehr Märkte bedeuten nicht automatisch niedrigere Versandkosten.** Die Wirtschaftlichkeit hängt weiterhin unter anderem von Volumen, Warenkorb, Zielmarkt, Retouren und Services ab.

Der Hebel liegt darin, dass mehr Märkte nicht zwangsläufig dieselbe Menge zusätzlicher Fixkosten und Koordinationsaufwand erzeugen müssen.

## Praxisbeispiel: LiveFresh bündelt Schweiz und Österreich

LiveFresh zeigt diese Logik konkret.

Das Unternehmen versendet gekühlte Frischeprodukte in die Schweiz und nach Österreich. Beide Märkte laufen innerhalb eines gemeinsamen Setups. Sendungen werden marktübergreifend bereitgestellt und exporto übernimmt die Sortierung und Weiterverarbeitung je Zielland.

Durch das gebündelte Volumen kommen schneller ausreichend große Sendungsmengen zusammen. Laut Case Study ermöglicht dies eine höhere Frequenz bei Abholung und Weiterverarbeitung. Für LiveFresh führte das konkrete Setup zu planbareren Kosten, kürzeren Lieferzeiten sowie weniger Supportanfragen.

Nicolas Kopp, CFO von LiveFresh, fasst einen weiteren Effekt so zusammen:

> „Entscheidend ist für uns ein Partner, den wir erreichen, wenn es zählt – und der Anfragen nicht weiterreicht, sondern löst.“

**Die Erkenntnis aus dem Case:** Der zweite Markt erzeugt nicht nur zusätzlichen Umsatz. Er kann das bestehende Cross-Border-Setup besser auslasten.

Weiterlesen: [Case Study LiveFresh: Skalieren ohne Margenverlust](https://www.exporto.de/referenz/livefresh)

## Welche Kosten und KPIs entscheiden, ob sich ein neuer Markt lohnt?

Ein Markt sollte nicht nach Umsatz allein bewertet werden. Entscheidend ist, was nach Akquisition, Payment, Versand, Retouren und operativem Aufwand pro Bestellung übrig bleibt.

### Welche Kosten gehören in die Rechnung?

| Kostenblock | Typische Bestandteile |
| --- | --- |
| **Markteintritt** | Übersetzung, lokale Inhalte, Recht, Setup |
| **Technik** | Integration, Konfiguration, Tests |
| **Vertrieb** | Marketing, Marketplace-Gebühren, Provisionen |
| **Payment** | PSP-, Karten-, Wallet- und BNPL-Gebühren |
| **Versand** | Abholung, Linehaul, Last Mile, Zusatzservices |
| **Zoll & Steuer** | Verzollung, Fiskalvertretung, nicht erstattungsfähige Abgaben |
| **Retouren** | Label, Annahme, Konsolidierung, Rückführung |
| **Customer Service** | Tickets, Klärfälle, lokale Sprache |
| **Fehlerkosten** | Nachsendungen, Claims, verspätete oder verweigerte Zustellungen |

Gerade die letzte Kategorie wird häufig unterschätzt.

Ein günstiger Versandpreis hilft wenig, wenn gleichzeitig viele Supporttickets entstehen, Sendungen wegen fehlender Daten im Zoll hängen oder Kunden ihre Bestellung wegen ungeeigneter Delivery-Optionen abbrechen.

### Welche KPIs sollte ich je Markt messen?

Mindestens relevant sind:

- Bestellungen und Umsatz,
- Conversion Rate,
- durchschnittlicher Warenkorb,
- Deckungsbeitrag pro Bestellung,
- Versandkosten pro Bestellung,
- Zustelllaufzeit,
- Anteil fristgerechter Zustellungen,
- Retourenquote,
- Dauer bis zur Rückführung der Retoure,
- Klärfall- und Claimingquote,
- Kaufabbrüche im Checkout,
- Wiederkaufsrate,
- Performance je Vertriebskanal.

Ein Markt kann damit trotz niedrigerem Umsatz wirtschaftlich sehr interessant sein, wenn der Warenkorb hoch, Retouren gering und operative Prozesse effizient sind.

Umgekehrt kann ein umsatzstarker Markt enttäuschen, wenn Kundenakquisition, Retouren und Service den Deckungsbeitrag aufzehren.

Deshalb sollten Händler nicht nur fragen „Wie viel verkaufen wir dort?“, sondern „Wie profitabel und wie skalierbar verkaufen wir dort?“

## Welcher Anbieter eignet sich am besten für Wachstum im Cross-Border E-Commerce in Europa?

Für Händler, die mehrere europäische Märkte über eine gemeinsame Struktur bedienen möchten, eignet sich in vielen Fällen ein Full-Service- beziehungsweise End-to-End-Anbieter, der nicht nur Labels oder Carrier bereitstellt, sondern auch Zoll, Steuern, lokale Zustellung, Tracking, Retouren und Claiming in den Prozess integriert.

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Setup ab.

| Situation | Häufig passende Lösung |
| --- | --- |
| wenige EU-Sendungen, einfache Prozesse | direkter Carrier oder Versandsoftware |
| viele Carrier, Fokus auf Label- und Versandsteuerung | Multi-Carrier-Lösung |
| Lagerung und Pick & Pack sollen ausgelagert werden | Fulfillment-Anbieter |
| mehrere EU- und Drittlandmärkte, Zoll, Steuern, Retouren und Marktplätze | Full-Service- oder End-to-End-Modell |

Der entscheidende Unterschied liegt auf der Prozessebene.

Eine Multi-Carrier-Lösung kann beispielsweise verschiedene Versanddienstleister technisch verfügbar machen. Bei einem End-to-End-Modell werden darüber hinaus Prozesse vor und nach der eigentlichen Paketbeförderung integriert.

exporto ist auf dieses Modell spezialisiert. Über eine zentrale Anbindung werden unter anderem Logistik, lokale Last-Mile-Carrier, Zoll, Steuern, Tracking, Retouren und Claiming gesteuert. Märkte können einzeln, gemeinsam oder später ergänzt werden.

Gerade bei mehreren Märkten entsteht daraus der entscheidende Vorteil: **Lokale Prozesse bleiben lokal optimiert, während der Händler sie nicht als separate Insellösungen verwalten muss.**

Weiterlesen: [Anbieter für Cross-Border E-Commerce in Europa: Full-Service oder Einzellösungen?](https://mag.exporto.de/anbieter-f%C3%BCr-cross-border-e-commerce-in-europa-full-service-oder-einzell%C3%B6sungen?hsLang=de)

## Checkliste: In 7 Schritten in weitere europäische Märkte

| Schritt | Vor dem Start beantworten |
| --- | --- |
| **1. Markt auswählen** | Gibt es Nachfrage und passt der Markt wirtschaftlich zu Sortiment und Warenkorb? |
| **2. Vertriebskanal wählen** | Eigener Shop, Marktplatz oder beides? Welche Plattformen sind lokal relevant? |
| **3. Customer Journey lokalisieren** | Sind Payment, Sprache, Checkout und Service auf den Markt abgestimmt? |
| **4. Steuer & Zoll klären** | EU oder Drittland? OSS, VAT/MWST, Importmodell und Verantwortlichkeiten geklärt? |
| **5. Delivery & Retouren definieren** | Welche Carrier, Zustelloptionen und Rückgabewege erwarten Kunden? |
| **6. Prozesse verbinden** | Können Daten, Tracking, Zoll, Retouren und Reporting zentral gesteuert werden? |
| **7. Wirtschaftlichkeit messen** | Werden Conversion, Deckungsbeitrag, Versand, Retouren und Wiederkäufe je Markt ausgewertet? |

## Fazit: Weitere Märkte sollten mehr Volumen schaffen, nicht mehr Insellösungen

Der Schritt ins europäische Ausland ist keine reine Versandentscheidung.

Österreich zeigt, dass selbst ein sprachlich und regulatorisch naher Markt lokale Payment- und Delivery-Anforderungen hat. In Frankreich sind Points Relais fester Bestandteil der Customer Journey. Italien entwickelt sich stark in Richtung Wallets und Out-of-Home. Die Schweiz verbindet hohe Cross-Border-Nachfrage mit Zoll, MWST und sehr lokalen Erwartungen an Payment und Zustellung. In Great Britain müssen VAT, Importmodell, Delivery und Retouren seit dem Brexit gemeinsam gedacht werden.

Gleichzeitig müssen Händler diese Anforderungen nicht in voneinander getrennten Strukturen abbilden.

**Ein skalierbares Multi-Market-Setup zentralisiert, was zentralisiert werden kann, und lokalisiert, was lokalisiert werden muss.**

Händler können einen Markt starten oder mehrere gleichzeitig. Sie können über den eigenen Shop, über Marktplätze oder über beide Kanäle verkaufen. Entscheidend ist, dass der nächste Markt nicht wieder eine neue technische und operative Insel erzeugt.

Dann entsteht der eigentliche Skalierungseffekt: **Weitere Märkte schaffen zusätzliche Nachfrage und zusätzliches Paketvolumen, während bestehende technische und zentrale Prozesse weitergenutzt werden können.**

## Häufige Fragen zum Verkauf in mehreren europäischen Märkten

### Welcher Markt eignet sich als erster Auslandsmarkt?

Es gibt keinen pauschal besten ersten Markt. Für deutsche Händler ist Österreich aufgrund von Sprache und EU-Binnenmarkt häufig vergleichsweise einfach zu erschließen. Entscheidend sind jedoch bestehende Nachfrage, Sortiment, Warenkorb, Margen, lokale Kundenerwartungen und operative Anforderungen.

Ein Händler mit starker Nachfrage aus der Schweiz kann deshalb trotz zusätzlicher Zollkomplexität dort bessere Voraussetzungen haben als in einem größeren EU-Markt ohne bestehende Nachfrage.

### Muss ich mit einem Markt beginnen oder kann ich mehrere gleichzeitig anbinden?

Mehrere Märkte können gleichzeitig angebunden werden. Ein schrittweiser Start ist vor allem dann sinnvoll, wenn Nachfrage, Prozesse oder interne Ressourcen zunächst getestet werden sollen.

Mit exporto können Händler einen Markt starten, weitere später ergänzen oder mehrere Märkte direkt gemeinsam anbinden.

### Sollte ich einen neuen Markt über den eigenen Shop oder über einen Marktplatz erschließen?

Das hängt vom Ziel ab. Marktplätze bieten bestehende Reichweite, Vertrauen und Nachfrage. Der eigene Shop gibt mehr Kontrolle über Marke, Daten und Customer Journey.

Oft ist eine Kombination sinnvoll: Marktplätze erschließen Reichweite, während der eigene Shop parallel direkte Kundenbeziehungen aufbaut.

### Brauche ich für jeden Markt ein eigenes Lager?

Nein. Ein eigenes Warenlager im Zielland ist für Cross-Border-Versand nicht grundsätzlich erforderlich.

Bei exporto kann die Ware im bestehenden Lager des Händlers bleiben. Die Sendungen werden von dort in die Zielmärkte transportiert und für die letzte Meile an lokale Carrier übergeben.

### Wie funktioniert die Umsatzsteuer beim Verkauf in mehrere EU-Länder?

Für grenzüberschreitende B2C-Fernverkäufe innerhalb der EU gilt grundsätzlich eine gemeinsame Schwelle von 10.000 Euro. Oberhalb der Schwelle wird die Umsatzsteuer im jeweiligen Bestimmungsland fällig. Über den Union OSS können Händler diese Umsätze zentral melden und die Steuer abführen.

Lokale Lagerhaltung oder andere steuerliche Sachverhalte können trotzdem zusätzliche Registrierungen erforderlich machen.

### Was ist bei Schweiz, Großbritannien und Norwegen anders als bei EU-Märkten?

Diese Märkte besitzen eine Zollgrenze zur EU. Händler müssen zusätzlich zur Umsatz- beziehungsweise Mehrwertsteuer auch den Importprozess definieren.

In der Schweiz spielt unter anderem die Versandhandelsregelung eine Rolle. Great Britain nutzt die £135-Regel für bestimmte B2C-Sendungen. Norwegen hat für Waren unter NOK 3.000 pro Artikel das VOEC-Verfahren.

### Warum sind lokale Carrier wichtig?

Kunden bewerten nicht nur Liefergeschwindigkeit, sondern auch Vertrauen, Zustelloptionen, Tracking und Flexibilität. In der Schweiz bevorzugen beispielsweise 65 % die Schweizerische Post; in Frankreich sind Point Relais besonders etabliert.

Der Carrier ist deshalb Teil der Customer Experience und nicht nur ein Transportdienstleister.

### Ab welchem Volumen lohnt sich ein Full-Service-Anbieter?

Eine allgemeine Mindestmenge gibt es nicht. Entscheidend sind Zielmärkte, operative Komplexität, Services und Gesamtvolumen.

Für exporto gilt als Richtwert rund **3.000 Sendungen pro Jahr im zuerst angebundenen Markt**. Weitere Märkte können auch mit geringerem eigenem Volumen ergänzt oder direkt gemeinsam angebunden werden.

Bei mehreren Märkten sollte deshalb nicht nur das Volumen jedes Landes isoliert betrachtet werden, sondern auch das gebündelte Gesamtvolumen und die möglichen operativen Synergien.

 

###### Teilen

[![Author Facebook](https://mag.exporto.de/hubfs/raw_assets/public/Child-Themes/STORM-LITE-child/Images/icon/facebook-deep-blue.svg "Author Facebook")](http://www.facebook.com/share.php?u=https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte) [![Author Linkedin](https://mag.exporto.de/hubfs/raw_assets/public/Child-Themes/STORM-LITE-child/Images/icon/Linkedin-deep-blue.svg "Author Linkedin")](http://www.linkedin.com/shareArticle?mini=true&url=https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte) [![Author Twitter](https://mag.exporto.de/hubfs/raw_assets/public/Child-Themes/STORM-LITE-child/Images/icon/X_logo_2023-deep-blue.svg "Author Twitter")](https://twitter.com/intent/tweet?text=Ich%20habe%20diesen%20interessanten%20Blog-Post%20gefunden&url=https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte) [![Author Email](https://mag.exporto.de/hubfs/raw_assets/public/Child-Themes/STORM-LITE-child/Images/icon/Email%20envelop%20green.svg "Author Email")](mailto:?subject=Schau%20dir%20diesen%20Beitrag%20an%20https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte%20&body=Schau%20dir%20diesen%20Beitrag%20an%20https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte&media=https://19829949.fs1.hubspotusercontent-eu1.net/hubfs/19829949/shutterstock_2852007881.jpg)

### Kommentare

### Über die Autorin

![Bild von Katharina Knoop](https://mag.exporto.de/hs-fs/hubfs/Author-Katharina-Knoop-002-exporto.png?height=80&name=Author-Katharina-Knoop-002-exporto.png)

#### Katharina Knoop

Katharina Knoop verantwortet und koordiniert als Senior Marketing Managerin für die exporto GmbH seit über 4 Jahren die Planung, Produktion und Publikation des Contents rund um alle Themen des Cross-Border E-Commerce.

### Abonnieren Sie unseren Newsletter

 Erhalten Sie die neuesten Beiträge und Updates direkt in Ihren Posteingang.

#### Beliebte Beiträge

[![Featured Image](https://mag.exporto.de/hubfs/shutterstock_2852007881.jpg)](https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte)

###### [Mit dem Onlineshop ins europäische Ausland: In 7 Schritten in mehrere Märkte](https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte)

[![Featured Image](https://mag.exporto.de/hubfs/Milosz%20Kubiak%20%20Shutterstock.com.jpg)](https://mag.exporto.de/ddp-versand-nach-gro%C3%9Fbritannien-und-in-die-schweiz-so-zahlen-ihre-kunden-bei-der-zustellung-nichts-nach?hsLang=de)

###### [DDP-Versand nach Großbritannien und in die Schweiz: So zahlen Ihre Kunden bei der Zustellung nichts nach](https://mag.exporto.de/ddp-versand-nach-gro%C3%9Fbritannien-und-in-die-schweiz-so-zahlen-ihre-kunden-bei-der-zustellung-nichts-nach?hsLang=de)

[![Featured Image](https://mag.exporto.de/hubfs/internationale-retouren-featured-1200x630.jpg)](https://mag.exporto.de/internationale-retouren-im-e-commerce-herausforderungen-l%C3%B6sungen-und-trends-2026?hsLang=de)

###### [Internationale Retouren im E-Commerce: Herausforderungen, Lösungen und Trends 2026](https://mag.exporto.de/internationale-retouren-im-e-commerce-herausforderungen-l%C3%B6sungen-und-trends-2026?hsLang=de)

## Related Posts

<https://mag.exporto.de/ddp-versand-nach-gro%C3%9Fbritannien-und-in-die-schweiz-so-zahlen-ihre-kunden-bei-der-zustellung-nichts-nach?hsLang=de>

#### [DDP-Versand nach Großbritannien und in die Schweiz: So zahlen Ihre Kunden bei der Zustellung nichts nach](https://mag.exporto.de/ddp-versand-nach-gro%C3%9Fbritannien-und-in-die-schweiz-so-zahlen-ihre-kunden-bei-der-zustellung-nichts-nach?hsLang=de)

Welche Anforderungen müssen deutsche Online-Händler aktuell beachten, wenn sie i...

[Mehr lesen](https://mag.exporto.de/ddp-versand-nach-gro%C3%9Fbritannien-und-in-die-schweiz-so-zahlen-ihre-kunden-bei-der-zustellung-nichts-nach?hsLang=de)

###### 13 Minuten Lesezeit

<https://mag.exporto.de/anbieter-f%C3%BCr-cross-border-e-commerce-in-europa-full-service-oder-einzell%C3%B6sungen?hsLang=de>

#### [Anbieter für Cross-Border E-Commerce in Europa: Full-Service oder Einzellösungen?](https://mag.exporto.de/anbieter-f%C3%BCr-cross-border-e-commerce-in-europa-full-service-oder-einzell%C3%B6sungen?hsLang=de)

Welche Anforderungen müssen deutsche Online-Händler aktuell beachten, wenn sie i...

[Mehr lesen](https://mag.exporto.de/anbieter-f%C3%BCr-cross-border-e-commerce-in-europa-full-service-oder-einzell%C3%B6sungen?hsLang=de)

###### 22 Minuten Lesezeit

<https://mag.exporto.de/cross-border-e-commerce-uk?hsLang=de>

#### [Cross-Border E-Commerce UK 2026: Alles Wichtige im Überblick](https://mag.exporto.de/cross-border-e-commerce-uk?hsLang=de)

Welche Anforderungen müssen deutsche Online-Händler aktuell beachten, wenn sie i...

[Mehr lesen](https://mag.exporto.de/cross-border-e-commerce-uk?hsLang=de)

###### 13 Minuten Lesezeit

<https://mag.exporto.de/e-commerce-aktionstage-2026-planung-maerkte-und-tipps?hsLang=de>

#### [E-Commerce-Aktionstage 2026: Planung, Märkte und Tipps](https://mag.exporto.de/e-commerce-aktionstage-2026-planung-maerkte-und-tipps?hsLang=de)

Aktionstage wie Black Friday, Cyber Monday oder saisonale Sales gehören für viel...

[Mehr lesen](https://mag.exporto.de/e-commerce-aktionstage-2026-planung-maerkte-und-tipps?hsLang=de)

###### 13 Minuten Lesezeit

![exporto-logo\_main-1](https://mag.exporto.de/hubfs/exporto-logo_main-1.svg "exporto-logo_main-1")

Auf unserem Blog erhalten Sie spannende Insights zu aktuellen Themen rund um das Thema Cross-Border E-Commerce.

[![LinkedIn](https://mag.exporto.de/hubfs/raw_assets/public/@marketplace/Palmspire/STORM_LITE/Images/icon/linkedin.svg)](https://www.linkedin.com/company/exporto-commerce) [![Instagram](https://mag.exporto.de/hubfs/Instagram.svg)](https://www.instagram.com/exporto.team/)

#### Unternehmen

- [exporto.de](https://www.exporto.de/)
- [Unsere Lösung](https://www.exporto.de/loesung)
- [Über uns](https://www.exporto.de/ueber-uns)
- [Karriere bei exporto](https://www.exporto.de/karriere)

#### exporto Insights

- [Blogbeiträge](https://mag.exporto.de)
- [Newsletter abonnieren](https://mag.exporto.de/newsletter)

#### Rechtliches

- [Datenschutz](https://www.exporto.de/rechtliches/datenschutz)
- [Barrierefreiheit](https://www.exporto.de/rechtliches/barrierefreiheit)
- [Impressum](https://www.exporto.de/rechtliches/impressum)
- [Cookie-Einstellungen](https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte#cookie-settings)

---

© 2025 exporto GmbH. All rights reserved.

```json
{
  "@context" : "https://schema.org",
  "@type" : "BlogPosting",
  "author" : {
    "@type" : "Person",
    "name" : "Katharina Knoop",
    "url" : "https://mag.exporto.de/author/katharina-knoop"
  },
  "dateModified" : "2026-10-27T11:17:13.248Z",
  "datePublished" : "2026-10-27T11:17:13.000Z",
  "headline" : "Mit dem Onlineshop ins europäische Ausland: In 7 Schritten in mehrere Märkte",
  "image" : [ "https://mag.exporto.de/hubfs/shutterstock_2852007881.jpg" ],
  "mainEntityOfPage" : {
    "@id" : "https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte",
    "@type" : "WebPage"
  },
  "publisher" : {
    "@type" : "Organization",
    "logo" : {
      "@type" : "ImageObject",
      "url" : "https://mag.exporto.de/hubfs/exporto-logo_main-1.svg"
    },
    "name" : "exporto GmbH"
  }
}
```

```json
{
  "@context" : "https://schema.org",
  "@type" : "BlogPosting",
  "about" : [ {
    "@type" : "Thing",
    "name" : "E-Commerce"
  }, {
    "@type" : "Thing",
    "name" : "Zoll &amp; Steuer"
  }, {
    "@type" : "Thing",
    "name" : "CH"
  }, {
    "@type" : "Thing",
    "name" : "UK"
  }, {
    "@type" : "Thing",
    "name" : "AT"
  }, {
    "@type" : "Thing",
    "name" : "Nordics"
  }, {
    "@type" : "Thing",
    "name" : "FR"
  }, {
    "@type" : "Thing",
    "name" : "IT"
  } ],
  "articleSection" : "E-Commerce",
  "author" : {
    "@type" : "Person",
    "description" : "Katharina Knoop verantwortet und koordiniert als Senior Marketing Managerin für die exporto GmbH seit über 4 Jahren die Planung, Produktion und Publikation des Contents rund um alle Themen des Cross-Border E-Commerce.",
    "image" : "https://19829949.fs1.hubspotusercontent-na1.net/hubfs/19829949/Author-Katharina-Knoop-002-exporto.png",
    "name" : "Katharina Knoop",
    "url" : "https://mag.exporto.de/author/katharina-knoop"
  },
  "dateModified" : "2026-10-27T11:17:13+0000",
  "datePublished" : "2026-10-27T11:17:13+0000",
  "description" : "Wie erschließen Online-Händler mehrere europäische Märkte? Leitfaden zu Marktwahl, Marktplätzen, Payment, Versand, Zoll, Steuern und Retouren.",
  "headline" : "Mit dem Onlineshop ins europäische Ausland: In 7 Schritten in mehrere Märkte",
  "image" : [ "https://19829949.fs1.hubspotusercontent-eu1.net/hubfs/19829949/shutterstock_2852007881.jpg" ],
  "inLanguage" : "de",
  "keywords" : "E-Commerce, Zoll &amp; Steuer, CH, UK, AT, Nordics, FR, IT",
  "mainEntityOfPage" : {
    "@id" : "https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte",
    "@type" : "WebPage"
  },
  "publisher" : {
    "@type" : "Organization",
    "logo" : {
      "@type" : "ImageObject",
      "url" : "https://19829949.fs1.hubspotusercontent-na1.net/hubfs/19829949/exporto-logo_main-1.svg"
    },
    "name" : "exporto GmbH"
  },
  "url" : "https://mag.exporto.de/mit-dem-onlineshop-ins-europäische-ausland-in-7-schritten-in-mehrere-märkte"
}
```